Tod

“Tod” sowie Regie: Ingo Neise:

Ingo NeiseEr erlernte nach seinem Jurastudium den Beruf des Schauspielers und Regisseurs an der staatlichen Folkwang-Hochschule in Essen bei Professor W. Kraut. Nach Engegements in Düsseldorf und Krefeld zog es ihn 1980 nach New York an die berühmte Actors-School von Lee Strasberg, wo er als erster Europäer auch inszenieren durfte. Er hat seitdem in 28 Jahren an vielen Theatern große Rollen wie den “Faust” zwei Jahre im Theater St. Pölten, den Präsidenten in “Kabale und Liebe”, den Claudius in “Hamlet” im Theater Regensburg gespielt und auch inszeniert. Freilichterfahrung sammelte er an der Seite namhafter Schauspieler 1996-1997 bei Prof. Jürgen Wilke in Wien im “Wallenstein” und “Sommernachtstraum”, den er auch schon selbst inszeniert hat. Er hat in beliebten Fernsehserien wie “Soko”, “Derrik”, “Der Fahnder” und “Schwurgericht” gespielt, dazu zwei Spielfilme gedreht. Seit 1999/2000 gehört Ingo Neise zum Tourneetheater “Ensemble Ellen Schwiers”. Unter ihrer Regie und an ihrer Seite spielte er 130mal den Feldprediger in “Mutter Courage”, wobei ihm seine lange Tourneerfahrung (u.a. “König Lear”) zugute kam. 2003 folgte “Der Widerspenstigen Zähmung” als Vater “Baptista” der Widerspenstigen (Katerina Jacob), Regie Ellen Schwiers. Seit 2005 ist Ingo Neise auf der Festung Hohensalzburg im Jedermann als Tod zu sehen und ab dem Festspielsommer 2006 übernahm er zusätzlich die Regie.

Kommentar zum “Jedermann” von Ingo Neise

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